Archiv des Autors: nolageros

NOZ – Bald erste irakische Flüchtlinge in Hesepe

Neue Osnabrücker Zeitung  Lokales    11.03.2009

http://www.neue-oz.de/information/_aktuelles/bezirke/11_bn_2.html

Bald erste irakische Flüchtlinge in Hesepe

juk Bramsche.
In der nächsten Woche wird mit der Ankunft der ersten von insgesamt 2500 erwarteten irakischen Flüchtlingen in Deutschland gerechnet. Sie werden zunächst im Grenzdurchgangslager in Friedland bei Göttingen aufgenommen. In Bramsche-Hesepe wird mit den ersten Flüchtlingen zwei Wochen später gerechnet.
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Nordwestzeitung: Lagerleiter darf man schreiben

Lagerleiter darf man schreiben
AMTSGERICHT Freispruch für Verfasser eines Flugblattes gegen Blankenburg-Chef

Nordwestzeitung, 19.12.2008, http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=1878973&printme=TRUE

Auftrieb vor Gericht: Der Flugblatt-Verfasser kam nicht ohne Unterstützung.
DER AMTSRICHTER SAH DIE „RASSISTISCHE AUTORITÄT“ ALS GRENZWERTIG. AUCH DAS SEI VON DER MEINUNGSFREIHEIT GEDECKT. Weiterlesen

Susanne Schreiber: Freiwillige Rückkehr von Asylsuchenden- Entscheidungen oder Alternativlosigkeit?

April 2007; Diplomarbeit im Studiengang Geographie;  Universität Osnabrück

Volltext hier

Diplomarbeit zu der Frage, ob die „freiwillige Rückreise“ von Asylsuchenden wie sie im Lager Hesepe vorangetrieben werden soll als freiwillig betrachtet werden kann. Außerdem die bislang letzten veröffentlichten Zahlen zur Anzahl der „freiwillig“ ausgereisten, abgeschobenen sowie in die Illegalität gegangenen Personen. Weiterlesen

Offener Brief von Flüchtlingen aus dem Abschiebelager Bramsche-Hesepe

*English version below*

Über 500 Flüchtlinge aus über 30 Nationen sind gezwungen, in dem Lager in Bramsche-Hesepe zu leben. Unter ihnen befinden sich ca. 150 Kinder jeden Alters.

Jeder und jede in dem Lager hat seine/ihre Gründe, weshalb er/sie fliehen mußte. Es war die Flucht vor Verfolgung aus politischen, religiösen Gründen oder geschlechtsspezifische Verfolgung, es war die Flucht oder die Vertreibung wegen Krieg, Armut und Hunger. Niemand hat sich den Weg leicht gemacht, niemand verlässt gerne seine/ihre Heimat, auch wenn dort Schreckliches passiert ist. Viele haben zudem Traumatisierendes auf der Flucht erlebt, das sie nun ein Leben lang begleiten wird. Weiterlesen

Appell aus dem Ausreisezentrum Bramsche

Tschetschenische Flüchtlinge aus dem Ausreisezentrum Bramsche-Hesepe, 27.07.2004

Wir haben bereits einen Appell verschickt und zahlreiche Instanzen gebeten, uns angesichts unserer zahllosen Schmerzen zu helfen.
Wie Sie wissen, sind wir schon sehr lange in Deutschland, und wir werden von einem Lager ins andere geschickt, einige von uns schon neun oder sieben Monate lang, und unsere Qualen scheinen kein Ende zu nehmen. Wir kennen unsere Rechte nicht, man gibt uns keine Informationen, außer dass man uns bei der Ankunft hier im Lager gesagt hat, unsere Situation sei ungeklärt.
Wir halten es nicht aus in diesem Lager hinter Stacheldraht, wir befinden uns alle am Rande des Zusammenbruchs.
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Behrensen, Birgit; Groß, Verena. Auf dem Weg in ein „normales Leben“? Eine Analyse der gesundheitlichen Situation von Asylsuchenden in der Region Osnabrück. Osnabrück: 2004.

Forschungsergebnisse des Teilprojektes „Regionalanalyse“  im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „SPuK – Sprache und Kultur: Grundlagen für eine effektive  Gesundheitsversorgung“

Volltext hier sowie unter http://www.equal-saga.info/docs/SPuKRegionalanalyse.pdf Weiterlesen

Protest der tschetschenischen Flüchtlinge im Abschiebelager Bramsche

Bramsche, 13.05.2004

Die tschetschenischen Familien
In der Landesaufnahmestelle Bramsche

An den
Dienststellenleiter der LASt Bramsche
Und die Ausländerbehörde

Sehr geehrte Damen und Herren !

Wir sind politische Flüchtlinge aus Tschetschenien und befinden uns zur Zeit in den Landesaufnahmestelle Bramsche. Wir wenden uns an alle Institutionen, Behörden und an die ganze Bevölkerung dieses Landes mit der Bitte, uns in unserer schwierigen Lage zu helfen.

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Offener Brief von 20 Kindern an Ministerpräsident Wulff, 19. November 2003:

Sehr geehrter Herr Wulff,
wir sind eine Gruppe von 20 Kindern, die sich im Rahmen des Kongresses Kinderrechte in Deutschland und Europa, einen Tag lang mit dem Thema „Internationale Verpflichtungen – Kinderrechte für alle“ befasst hat. Unsere Gruppe setzte sich aus Kindern im Alter von 9 bis 18 Jahren zusammen, die aus Melle, Osnabrück und der Landesaufnahmestelle in Bramsche-Hesepe kommen. Ein wichtiges Thema unserer Gruppe ist die Lebenssituation
der Kinder im Lager. Der größte Wunsch für alle Kinder dieser Gruppe ist ein normales Leben, in einer Wohnung in der Stadt, wo der Rest der Familie auch wohnt!
Für das kindgerechte Leben im Lager möchten wir Ihnen ein paar Verbesserungsvorschläge geben:

  •  Anschaffung eines Bushaltehäuschens!
  •  Längere Besuchszeiten von Freunden und Verwandten!
  •  Besuchsmöglichkeiten – Möglichkeit die Verwandten in anderen Städten zu besuchen!
  •  Größerer privater Wohnbereich (schalldichte Wände)!
  •  Kochmöglichkeiten und Essensgeld, um selber Kochen zu können!
  •  Schulrecht auch für Kinder, die älter 16 Jahre alt sind!
  •  Besseres und kulturabgestimmtes Essen im Lager!
  •  Hygieneprobleme müssen aufgehoben werden, insbesondere im Sanitärbereich für Frauen!
  • Krankheiten müssen ernst genommen werden!
  •  Mehr Informationen und Unterstützung für die Lagerbewohner!
  •  Keine Abschiebung!
  • Abschiebung darf nicht von einer Nacht auf die andere geschehen!

Wir wollen auch sagen, dass uns der Spielbereich im Kindergarten und die Spielplätze gut gefallen.
Wir hoffen, dass Sie auf unsere Vorschläge eingehen. Bitte schicken Sie uns eine Antwort!!!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kinder Arbeitsgruppe Internationale Verpflichtungen