Archiv des Autors: nolageros

Kritik an Polizeimaßnahme endet in Gewalt und Strafbefehl

Stellungnahme: Im September 2025 wird im AStA-Tunnel eine Zeugin einer Polizeimaßnahme, die sich gegen junge Personen richtete, von Beamt* innen körperlich angegangen. Nun droht ihr die Verurteilung zu 2700€ und eine Vorstrafe.

Im September des letzten Jahres verfolgten Osnabrücker Polizist*innen drei junge Erwachsene durch die Innenstadt. Im Tunnel an der Alten Münze 12 kesselten sie die drei dann. Alle drei waren Persons of Colour. Der Grund für die Verfolgung war angeblich Ladendiebstahl.

Personen, die sich im anliegenden Café Mano Negra befanden, wurden aufgrund des Lärms auf die Situation aufmerksam und versuchten dem Geschehen näher zu kommen. Die Polizist*innen versuchten dies zu unterbinden. Mehrere Personen wurden dabei eingeschlossen, einer Person gelang es durch die Tür in den Tunnel zu gelangen.

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Veranstaltung: Zum Verständnis von (Anti)Imperialismus im Zeitalter zunehmender Kriege und Militarisierung

Dienstag, 23.06.2026
18:30-20:00 Uhr
Seminarstraße 20 (Gebäude 15, Raum 128)
49074 Osnabrück

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon, der am 28.05.2026 begann, dauert noch immer an. Die Folgen für die Zivilbevölkerung beider Länder sind verheerend: Tausende Menschen wurden getötet, Abertausende verletzt und Millionen befinden sich auf der Flucht – insbesondere nach der fortschreitenden Zerstörung und Entvölkerung des Südlibanons. Parallel dazu haben Militarisierung und Kriegswirtschaft überall zugenommen, während die unteren sozialen Schichten mit massiven Preiserhöhungen und Sozialabbau konfrontiert sind. Dies sind nur einige der dramatischen Konsequenzen dieses Krieges.

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Von Lager zu Lager… Die GEAS-Reform ist da

Im Mai 2024 einigten sich die Staaten der EU auf die sog. GEAS Reform (Gemeinsames Europäisches Asylsystem). Sie einigten sich auch darauf, dass diese Reform am 12. Juni 2026 inkraft treten soll, und dass bis dahin die Staaten den Pakt in eigene Gesetze und Infrastrukturen umgesetzt haben müssen. Das ist noch lange nicht der Fall, aber allein die Planung lässt Böses ahnen.

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Ampeldemo gegen die GEAS-Reform

Am Dienstag den 16.06.26 haben wir mit einer spontanen Aktion auf die Asylrechtsverschärfungen im Zuge der GEAS-Reform aufmerksam gemacht.

Wir haben uns gemeinsam mit dem Unordnungsamt Osnabrück und weiteren solidarischen Menschen Banner und Flyer geschnappt und haben während der Rotphasen Autofahrende und Fußgänger*innen informiert. Unseren Text zur rassistischen Asylrechtsreform „Von Lager zu Lager“ könnt ihr schon auf unserer Website lesen und einen Ausschnitt davon werden wir die Tage auch noch hier hochladen.

Und auch, wenn die Lage gerade vielleicht aussichtslos erscheint, sagen wir laut und klar: Stop GEAS! Die Welt gehört uns allen.

3. Stellungnahme: Eine Liegestütz. 3 Polizist*innen. Wer gewinnt?

Wie vor Kurzem berichtet, hat sich was getan. Die Abschiebung von Lame am 28.01.2025 hat ein Nachspiel. Im Folgenden berichten wir von den vier Personen gegen die weiterhin juristisch vorgegangen wird. Sie erhielten Post von der Staatsanwaltschaft. Die wünscht sich ein Verfahren. Das Gericht wird bald ein Hauptverfahren eröffnen.

Wenn man den fragwürdigen Vorwürfen Glauben schenken würde, spielte sich vor dem AMEOS etwas ab was eher an einen drittklassigen Actionfilm erinnert. Dabei ist die Darstellung verzehrt und teilweise schlicht an den Haaren herbeigezogen.

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Redebeitrag: Kundgebung La via campesina

Redebeitrag von NoLager an der Kundgebung von ‚La via campesina‘ am 17.04.2026

(English below)

Komplexe Gesellschaften verlernen das Leben im Einklang mit der Natur. Schon lange wird die Welt in Territorien und Besitz eingeteilt. Schon lange ist sie unterteilt in Nationalstaaten und zum Großteil im Besitz von einigen wenigen Konzernen.

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2. Stellungnahme: 872,95 € für ein bisschen Uhu auf der Motorhaube – die spinnen doch…

Ihr erinnert euch an die Abschiebung im Februar letzten Jahres? Vielleicht auch nicht. Gar nicht schlimm:
Damals wurde unser Freund Lame aus der geschlossenen Station des AMEOS in Osnabrück abgeschoben. Gegen dieses brutale Vorgehen der Polizei und LAB protestierten letztes Jahr um die 30 Personen vor Ort. Gegen zwölf von ihnen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zur Abschiebung und zu Lames aktueller Situation in Gambia findet ihr hier mehr.

Zum Stand der Dinge haben diese Menschen eine zweite Stellungnahme verfasst, die wir hier gerne teilen wollen. Die erste Stellungnahme findet ihr hier. Lest und teilt gerne und vielleicht könnt ihr auch ein wenig Geld an die Rote Hilfe spenden oder beim nächsten Soli-Event.

Und jetzt lassen wir die Betroffenen sprechen:

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6 Jahre Hanau – Mahnwache

19.02.2026, 16:00-19:00
Neumarkt Osnabrück, vor dem Landgericht

Am 19. Februar 2026 jähren sich die rassistischen Morde bereits zum 6. Mal. Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili-Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin wurden an diesem Tag in Hanau aus dem Leben gerissen. Und dieses Jahr erlag auch Ibrahim Akkuş seinen Verletzungen vom 19. Februar.

Auch dieses Jahr wollen wir gemeinsam erinnern und gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen.

An diesem Jahrestag werden wir zwischen 16:00 und 19:00 Uhr am Neumarkt vor dem Landgericht sein. Wir bringen Audiobeiträge, Infotafeln und Flyer mit und wollen mit Passant*innen ins Gespräch kommen.

Redebeiträge: 1 Jahr Abschiebung von Lame K.

Im follgenden findet ihr die Redebeiträge, die bei unserer Kundgebung am 28.01.2026 vor dem AMEOS gehalten wurden.

Ameos – Hand in Hand mit den Abschiebebehörden

Vor einem Jahr ist Lame mit Polizeigewalt aus der geschlossenen Station des Ameos-Klinikums herausgeholt worden und direkt nach Frankfurt gebracht worden, von wo aus er nach Gambia abgeschoben wurde.

Dieses ist ein klarer Bruch des Versprechens, dass ein Krankenhaus, und besonders eine Psychiatrie einen Schutzraum bietet gegen jegliche Gefährdung des Patient:innenwohls.

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Banneraktion – 1 Jahr Abschieung von Lame K.

Heute am 28.01.2026 jährt sich Lame K.s Abschiebung aus dem AMEOS Klinikum an der osnabrücker Knollstraße zum ersten Mal. Zum Auftackt des Tages, hingen Aktivist*innen im Nahegelegenen Bürgerpark Transparente auf, um Kritik am AMEOS zu üben und ihre Solidarität mit Lame K. auszudrücken. Hier ein paar Eindrücke: