2. Stellungnahme: 872,95 € für ein bisschen Uhu auf der Motorhaube – die spinnen doch…

Ihr erinnert euch an die Abschiebung im Februar letzten Jahres? Vielleicht auch nicht. Gar nicht schlimm:
Damals wurde unser Freund Lame aus der geschlossenen Station des AMEOS in Osnabrück abgeschoben. Gegen dieses brutale Vorgehen der Polizei und LAB protestierten letztes Jahr um die 30 Personen vor Ort. Gegen zwölf von ihnen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zur Abschiebung und zu Lames aktueller Situation in Gambia findet ihr hier mehr.

Zum Stand der Dinge haben diese Menschen eine zweite Stellungnahme verfasst, die wir hier gerne teilen wollen. Die erste Stellungnahme findet ihr hier. Lest und teilt gerne und vielleicht könnt ihr auch ein wenig Geld an die Rote Hilfe spenden oder beim nächsten Soli-Event.

Und jetzt lassen wir die Betroffenen sprechen:

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6 Jahre Hanau – Mahnwache

19.02.2026, 16:00-19:00
Neumarkt Osnabrück, vor dem Landgericht

Am 19. Februar 2026 jähren sich die rassistischen Morde bereits zum 6. Mal. Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili-Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin wurden an diesem Tag in Hanau aus dem Leben gerissen. Und dieses Jahr erlag auch Ibrahim Akkuş seinen Verletzungen vom 19. Februar.

Auch dieses Jahr wollen wir gemeinsam erinnern und gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen.

An diesem Jahrestag werden wir zwischen 16:00 und 19:00 Uhr am Neumarkt vor dem Landgericht sein. Wir bringen Audiobeiträge, Infotafeln und Flyer mit und wollen mit Passant*innen ins Gespräch kommen.

Redebeiträge: 1 Jahr Abschiebung von Lame K.

Im follgenden findet ihr die Redebeiträge, die bei unserer Kundgebung am 28.01.2026 vor dem AMEOS gehalten wurden.

Ameos – Hand in Hand mit den Abschiebebehörden

Vor einem Jahr ist Lame mit Polizeigewalt aus der geschlossenen Station des Ameos-Klinikums herausgeholt worden und direkt nach Frankfurt gebracht worden, von wo aus er nach Gambia abgeschoben wurde.

Dieses ist ein klarer Bruch des Versprechens, dass ein Krankenhaus, und besonders eine Psychiatrie einen Schutzraum bietet gegen jegliche Gefährdung des Patient:innenwohls.

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Banneraktion – 1 Jahr Abschieung von Lame K.

Heute am 28.01.2026 jährt sich Lame K.s Abschiebung aus dem AMEOS Klinikum an der osnabrücker Knollstraße zum ersten Mal. Zum Auftackt des Tages, hingen Aktivist*innen im Nahegelegenen Bürgerpark Transparente auf, um Kritik am AMEOS zu üben und ihre Solidarität mit Lame K. auszudrücken. Hier ein paar Eindrücke:

Stellungnahme – 1 Jahr Abschieung von Lame K.

Hier die gemeinsame Stellungnahme von uns (No Lager) und der Gambia Solidarität des Avanti e.V.:


Vor einem Jahr, am 28.01.2025, wurde Lame K. mit Polizeigewalt aus der geschlossenen Station des Ameos Klinikums Osnabrück herausgeholt und direkt nach Frankfurt gefahren. Von dort aus wurde er nach Gambia abgeschoben. Wir wollen an diesem Jahrestag auf die Situation von Lame in einem für ihn fremden Land aufmerksam machen, und noch einmal darauf verweisen, dass diese Abschiebung rechtswidrig war. Wir fordern die Rückholung von Lame nach Deutschland.

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Aufruf Erfahrungsberichte

Für unsere Demo am 13.12. sammeln wir Beiträge von Betroffenen des deutsch-europäischen Asylsystems, damit Menschen, die sonst nicht zu Wort kommen, gehört werden.
Wenn Du Lust hast mitzumachen, beantworte gerne die folgenden Fragen und schicke uns deinen Beitrag als Audio, Textnachricht oder in jedem anderen Format, mit dem Du dich am wohlsten fühlst!

Wenn du selbst nicht betroffen bist, aber Personen kennst, dann leite die Fragen auch gerne weiter.

  1. Was würdest du Menschen in diesem Land gerne über deine Situation (im Camp/in Deutschland) sagen?
  2. Was macht dich wütend?
  3. Welche Verbesserungen wünschst du dir?
  4. Wofür willst du kämpfen?

Danke für deine Unterstützung!

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13.12. All Camps Are Beschissen – Demo

13.12.2025, Samstag, 14:00, Sedanstraße 115


Aufruf zur Demo: All Camps Are Beschissen

All Camps Are Beschissen

Demonstration gegen Flüchtlingslager als Orte eines totalen Systems.

Kein Mensch müsste in einem Lager leben – Platz gibt es genug (für uns alle).

Lager sind Teil des bundesdeutschen und europäischen institutionellen Rassismus. Sie dienen der Kontrolle und bürokratischen Verwaltung von Menschen mit unsicherem oder fehlendem Aufenthaltsstatus. Deswegen sind Lager an gesellschaftlich isolierten Orten, außerhalb der Sichtbarkeit der Gesellschaft, zudem eingezäunt und überwacht. Menschen werden isoliert anstatt ihnen soziale Teilhabe zu ermöglichen!

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Redebeitrag: 25.11.2025

NoLager ist eine antirassistische und antisexistische Gruppe, die sich gegen jegliche Art von Diskriminierung und Ausgrenzung wendet. Gemeinsam mit People on the Move kämpfen wir gegen die herrschende Politik, gegen das Abschieberegime in Deutschland und in Europa und gegen den Rassismus und Sexismus in der Gesellschaft. Unseren eigenen Umgang miteinander hinterfragen wir immer wieder und sorgen für ein Klima in unserer Arbeit, in dem sich niemand vernachlässigt fühlt. Dabei wissen wir: auch wir sind nicht perfekt, aufgrund unserer Sozialisierung.

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