5 Jahre nach den Morden von Hanau – Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen, aber wie?
Am 19. Februar jährt sich die unerträgliche, rassistische Tat zum 5. Mal. Die „Initiative 19. Februar“ fordert seit Jahren Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen. Tatsächlich häufen sich aber die Belege für staatliches Versagen während und nach der Tat, die Angehörigen werden immer wieder (re-)traumatisiert und Politik und Dominanzgesellschaft reagieren nicht. Stattdessen ist in den letzten Jahren ein gesellschaftlicher Rechtsruck zu beobachten und rassistische Maßnahmen werden von breiten Teilen der politischen Klasse unterstützt. Auf der Veranstaltung wollen wir mit verschiedenen Gäst*innen und dem Publikum über den Komplex rechten/rassistischen Terror, antirassistische Arbeit und Erinnern sprechen.
Als Bündnis geht es uns dabei konkret um die Arbeit in Osnabrück. Wir stellen uns die Fragen:
- Wie können wir das Erinnern in Osnabrück organisieren?
- Wie können wir rechter Organisierung und rassistischen Ansichten entgegentreten?
- Wie können wir die Veränderung bewirken?
Wir freuen uns auf neue Menschen bei der Veranstaltung und neue Aktive für unser Bündnis.
Montag 18.11.24, 18:00 Uhr
Raum 15/130, Seminarstraße 20, Universität Osnabrück
mit Emma Brahm (Mitarbeiterin des DeZIM Verbundprojektes Räume der Migrationsgesellschaft), der Initiative Hogir Alay, Tuğba Uysal (Mitglied von Generation Postmigration e.V.) und der Bildungsinitiative Ferhat Unvar
Bündnis 19. Februar Osnabrück


